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07.05.2012

Das harte Jahr des Drachens

Kerkhoff Consulting ist es gewohnt, dicke Bretter zu bohren. Das gilt besonders für China.

 

Unternehmenschef Gerd Kerkhoff hat die Volksrepublik persönlich schon etwa 20-mal besucht und dabei eine Menge gelernt. Mit dem Inhaber eines Textilunternehmens, das Maßanzüge herstellt, musste er zum Tischtennis-Match antreten und machte dabei offenbar eine gute Figur. Jedenfalls durften er und sein Team danach wiederkommen. Die Aufwärm- und Kennenlernphase währt nun schon über zwei Jahre – für China durchaus nicht ungewöhnlich. Kerkhoff ist zuversichtlich, bald den erhofften Beratungsvertrag unter Dach und Fach zu bekommen.

Es sei sehr schwierig, räumt Kerkhoff ein, chinesische Unternehmen davon zu überzeugen, ihre gesamte Supply-Chain zu optimieren, und dafür angemessene Tagessätze auszuhandeln. Mit Gerald Boess, der als Geschäftsführer Kerkhoff Consulting International unter anderem für das gesamte Asien-Geschäft verantwortlich zeichnet, sowie Christine Yu, der Geschäftsführerin Consulting China, hofft der 54-Jährige Firmengründer das Geschäft zu stabilisieren und solide weiterentwickeln zu können. Derzeit arbeitet in Shanghai ein Team von rund 20 Personen.

Christine Yu ist eine verlässliche Größe. Seit sechs Jahren ist sie bei Kerkhoff. Die gebürtige Chinesin, die perfekt Englisch spricht, ist der Garant für manche Geschäftsanbahnung und eine erfolgreiche Kundenbetreuung. Operativ zeichnet der Kerkhoff-Projektleiter Ludwig Göbl verantwortlich.

Am chinesischen Unternehmen Infinitus, das zur LKK Health Group gehört und in Guangzhou zuhause ist, zeigt sich, dass moderne chinesische Unternehmen durchaus bereit sind, sich mit den Erfordernissen eines zeitgemäßen Supply-Chain-Managements vertraut zu machen.

Auch bei einem Unternehmen wie Infinitus geht es verstärkt darum, den Einkauf zu systematisieren, effizienter zu organisieren und so zu gestalten, dass auch in Zukunft ausreichend Ware zu hohen Qualitäten im benötigten Umfang zur Verfügung steht. Bestimmte Heilpflanzen und –kräuter, die die Basis der Infinitus-Gesundheitsprodukte sind, wachsen nicht an jeder Straßenecke. Die Notwendigkeit nimmt zu, verlässliche Partnerschaften mit Lieferanten aufzubauen, um die Rohstoffversorgung über den heutigen Tag hinaus sicherzustellen.

Kerkhoff Consulting, so erzählt Christine Yu beim Ortstermin in der Infinitus-Zentrale, habe nach der vorausgegangenen Diagnose zu speziellen Einkaufsfragen fünf Projekt-Bausteine definiert und im Zusammenspiel mit etwa 40 Mitarbeitern aus dem Sourcing-Team abgearbeitet: nachhaltige Rohwarenbeschaffung, ein neues Modell der Einkaufsorganisation, Definition von Schlüssel-Prozessen mit Anbindung an andere Abteilungen sowie Controlling/Monitoring der Einkaufsprozesse. Kelvin Luo, bei Infinitus verantwortlich für den Einkauf, spricht von einer sehr effektiven Hilfe. Damit sei ein starkes Fundament gelegt worden, um über den Einkauf das solide und nachhaltige Wachstum von Infinitus sicherstellen zu können.

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