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07/03/2006

Internationale Beschaffung soll den Preisdruck senken

Maschinenbau-Unternehmen setzen verstärkt auf Internationale Zulieferer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Kerkhoff Consulting. Einspar-Effekte bis zu 10 Prozent halten die Beschaffungsexperten dabei für realisierbar.

 
 


 

Neun von zehn Managern der Maschinenbauunternehmen in Deutschland gehen von einem steigenden Anteil internationaler Zulieferer aus. Bereits jetzt nutzen 77 % der Maschinenbauer Lieferanten aus Niedriglohnländern — vor allem aus China (53 %), Polen (33 %) und Tschechien (27 %). Zwei Drittel der Firmen haben mit den Lieferanten gute Erfahrungen gemacht, nur 8 % berichten über eher schlechte Erfahrungen. Das sind wesentliche Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Psephos-lnstituts im Auftrag von Kerkhoff Consulting, Düsseldorf. Durch zusätzliche internationale Zulieferer und Preisverhandlungen mit Bestandlieferanten versprechen sich jeweils 79 % der Maschinenbauer bessere Beschaffungskonditionen, 72 % von der Bedarfsbündelung. „Wer die Potenziale internationaler Beschaffung verschläft, riskiert seine Wettbewerbsfähigkeit“, so Gerd Kerkhoff, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Kerkhoff Consulting GmbH.

Insgesamt mache die Studie deutlich, dass eine Zwei-Klassen-Gesellschaft entsteht: Ein Teil der Unternehmen richte seinen Ein­kauf global neu aus, ein anderer Teil bleibe passiv — und hoffe auf verbesserte Preise im Absatzmarkt. Kerkhoff: „Das könnte fatale Konsequenzen haben.“ Schon in den vergangenen drei Jahren haben 90 % der Unternehmen ihre Produktion rationalisiert, 84 % die Beschaffungskosten und 76 % die Personalkosten gesenkt. Durchschnittlich haben die Firmen allein ihre Beschaffungskosten um 8,3 % vermindert. „In diesem Umfeld wachst der Druck, seine Lieferantenbeziehungen global neu auszurichten", so Kerkhoff. An einem professionellen Screening neuer Lieferan­ten führe kein Weg vorbei. Häufig könne auch die neu gewonnene Preistransparenz genutzt werden, um mit den Bestandslieferanten verbesserte Konditionen zu erzielen. „Die Erfahrung zeigt, dass Einspar-Effekte bis zu 10 Prozent durchaus realisierbar sind.“

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